Inse Janssens letzte 38 Muschel-Taschen

Ausgabe 03 · Sommer 2026
Küste & Handwerk
Handwerk und Herkunft von der deutschen Nordseeküste
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„Fünfzig Jahre webte ich. Jetzt sehe ich die Perlen nicht mehr.“Warum eine 72-jährige Weberin aus Greetsiel ihre letzten 38 Muschel-Taschen abgibt, bevor der Webstuhl für immer stillsteht.

Merle Carstens

Merle Carstens

Freie Autorin bei Küste & Handwerk, schreibt über Kunsthandwerk und Tradition an der deutschen Nordseeküste.

Inse Janssen, 72, an ihrem Webstuhl am Fenster zum Sieltief
Inse Janssen, 72, an ihrem Webstuhl von 1951 in der Werkstube ihres Greetsieler Backsteinhauses. Die Garnrollen an der Wand sind in fünfzehn Farben von Hand gefärbt.

Inse Janssen ist 72 Jahre alt. Sie hat 2.400 muschelförmige Taschen auf demselben Webstuhl gewebt, den schon ihre Mutter in den 1960ern benutzte. 38 davon stehen in diesem Moment in ihrer Werkstube am Sieltief. Danach gibt es keine mehr.

Sie hört nicht auf, weil der Webstuhl kaputt ist. Sie hört nicht auf, weil sie müde geworden ist. Sie hört auf, weil ihr Augenarzt in Emden ihr diesen Frühling sagte, dass sich die dunklen Flecken in ihren Augen auf die linke Seite ausgebreitet haben. Die Lupe, die sie seit 2024 benutzt, hilft ihr beim Auffädeln der Perlen nicht mehr.

„Fünfzig Jahre habe ich an diesem Fenster gewebt“, sagt sie, ohne vom Webstuhl aufzusehen. „Jetzt sehe ich die Perlen nicht mehr, die ich auffädle.“

Die 38 Taschen in ihrer Werkstube sind die schönsten, die sie je gemacht hat. Salzgehärtete Baumwolle. Gewebt nach derselben Wellhornschnecke, die sie 1961 im Watt vor Greetsiel fand. Vollendet mit 134 Süßwasserperlen, von Hand auf einen dünnen Draht gefädelt. Sie verkauft sie für einen Bruchteil dessen, was sie auf den Kunsthandwerkermärkten an der Küste bringen würden. Und sie webt keine mehr.

Die letzte Handweberin an der ostfriesischen Küste

An der gesamten ostfriesischen Küste gibt es noch drei gewerbliche Webereien. Inse Janssen ist eine davon — und die einzige, die noch Taschen webt. Die beiden anderen, Almuth Ennen in Pilsum und Frauke ter Veen in Pewsum, weben Tischläufer und Deckchen für die Teestube.

1965, als Inses Mutter Hilke am Webstuhl saß, arbeiteten zwischen Emden und Norden noch 38 gewerbliche Weberinnen. 1985 waren es 19. Um die Jahrtausendwende weniger als zehn. In diesem Frühjahr: drei.

Es liegt nicht an fehlender Nachfrage. Inse verkauft jede Charge restlos aus. Der Grund ist einfacher: Niemand unter 60 will ein Handwerk lernen, das fünfzig Jahre bis zur Meisterschaft braucht. Inses Enkelin Lena — 29, Mediengestalterin in Oldenburg — hat ihrer Großmutter zwei Jahrzehnte lang zugesehen. Sie sagt offen, dass sie die Arbeit selbst nie könnte.

„Ich kriege nicht mal die Bronzehaken so geknotet wie sie“, sagt Lena. „Ich hab es versucht. Es ist nicht dasselbe. In ihrem Handgelenk steckt etwas, das vierzig Jahre gebraucht hat. Das lässt sich nicht abkürzen.“

Wenn Inse diesen Herbst den Webstuhl schließt, verliert die ostfriesische Küste ihre letzte gewerbliche Taschenweberin. Nicht die letzte Weberin. Die letzte Taschenweberin. Das Perlenmuster, das ihre Großmutter Antje von der Trachtenkette abnahm, geht mit ihr.

Drei Generationen an einem Fenster zum Sieltief

Über die Schulter: Inse am Webstuhl, die Tasche entsteht
Ein Blick über Inses Schulter am Webstuhl. Das Baumwollgarn liegt 24 Stunden im Salzwasser des Sieltiefs, bevor sie es anrührt.

Inses Haus ist ein schmales Backsteinhaus, keine 70 Quadratmeter, drei Häuser vom Greetsieler Hafen entfernt. Ihre Großmutter Antje bezog es 1931. Die Werkstube liegt nach vorn, zum Wasser hin — der Webstuhl steht direkt am Sprossenfenster, dahinter das Sieltief, die Krabbenkutter, an klaren Tagen die Zwillingsmühlen am Ortsrand.

An der Wand hängen die Garnrollen in fünfzehn Farben — Knochenweiß, Salzkhaki, Sandbraun, Prielblau, Senfgelb. Die Werkstube riecht nach drei Dingen: nach dem Watt, wenn bei Ebbe der Schlick freiliegt, nach dem Lavendel in den Kästen vor der Tür, und nach dem Leinöl, mit dem sie das Holz des Webstuhls vor der Salzluft schützt. Der Webstuhl ist älter als die Frau, die an ihm sitzt — um drei Jahre.

Sie ist die dritte Janssen-Frau an diesem Webstuhl und die letzte, die je daran sitzen wird. Antje begann 1932, Körbe aus Seegras zu flechten, und verkaufte sie für fünfzig Pfennig das Stück an die wenigen Sommergäste, die damals mit dem Dampfer kamen. Inses Mutter Hilke hielt es durch die 1950er und 60er am Leben und fügte 1961 den Perlenträger hinzu — nach dem Muster der ostfriesischen Trachtenkette, die Antje zur Konfirmation getragen hatte. Inse setzte sich 1976 zum ersten Mal an den Webstuhl, mit 22. Seitdem hat sie nicht aufgehört.

Sie webt heute nur noch eine Sache: eine handgroße Sommertasche in der Silhouette einer Wellhornschnecke — der gewundenen Schnecke, die nach jeder Sturmflut zu Dutzenden im Watt vor Greetsiel liegt. Es ist keine Strandtasche. Sie ist dafür gebaut, über der Schulter oder quer über dem Körper getragen zu werden, am Perlenträger, der zu ihrem Markenzeichen geworden ist.

„Jede Tasche ist nach einer echten Schnecke gewebt“, sagt sie und deutet auf die Fensterbank. Eine neun Zentimeter lange Wellhornschnecke liegt im Morgenlicht. „Die hab ich 1961 im Watt gefunden. Ich war sieben. Meine Mutter sagte, die sei eines Tages zu etwas gut.“

Was fünfzig Jahre am Webstuhl in jede Tasche webt

Sechs Dinge machen eine Janssen-Tasche zu einer Janssen-Tasche. Keines davon lässt sich in weniger als zehn Jahren lernen. Keines überlebt das Fließband. Sie sind der Grund, warum eine Tasche aus dem Jahr 1965 — aus Hilkes Zeit — noch heute an einem Haken neben Inses Hintertür hängt, benutzt seit sechzig Sommern und immer noch nicht durch.

Inses Hände am Webstuhl, die Muschelform entsteht
Inses Hände am Webstuhl. Die gewundene Schnecken-Form entsteht Reihe für Reihe.

1. Der Greetsieler Webschlag

Eine Drei-Lagen-Garn-Technik auf dem Schaftwebstuhl von 1951, den Inse von ihrer Mutter geerbt hat. Die Struktur gibt der Tasche ihre muschelartige Form, ohne sie steif zu machen. Pack sie in den Koffer, wirf sie auf den Autositz, stell sie auf den Cafétisch — sie federt in Sekunden zurück in die Schnecken-Silhouette.

2. Die Wellhornschnecken-Silhouette

Jede Tasche wird nach derselben neun Zentimeter langen Wellhornschnecke modelliert, die Inse 1961 mit sieben Jahren im Watt fand. Die Schnecke liegt seit 1976 auf ihrer Fensterbank und ist die Schablone — vor jeder Charge mit Bleistift auf Packpapier nachgezeichnet. Keine zwei Taschen haben eine andere Form. Sie stammen alle aus der einen Schnecke am Fenster.

Inses Hände fädeln Süßwasserperlen auf einen Draht
Eine Schale Süßwasserperlen, nach Glanz sortiert. Inse fädelt 134 davon auf einen Draht für jede Tasche.

3. Der handgefädelte Perlenträger

Jede Tasche kommt mit zwei Trägern. Der erste ist ein geflochtener Baumwoll-Henkel für die Schulter — derselbe Flechtschlag, den Antje in den 1930ern entwickelte, um die Krabben vom Kutter nach Hause zu tragen. Der zweite ist ein Perlen-Crossbody-Träger: 134 Süßwasserperlen, von Hand aufgefädelt im Muster von Antjes ostfriesischer Trachtenkette. Bronzehaken an beiden Enden lassen dich je nach Tag zwischen beiden wechseln. Perlen von 4 bis 8 Millimeter, nach Glanz sortiert in drei alten Apothekerschränken in Inses Sortierkammer.

4. Das Nordsee-gesalzene Garn

Vor dem Weben liegt das Baumwollgarn 24 Stunden in einem Salzwasserbad aus dem Sieltief. Das Salz zieht die Fasern zusammen und macht sie sonnenfester. Die Farbe hält nach einem ganzen Küstensommer deutlich besser. Inses Mutter Hilke entwickelte das in den 1960ern, nachdem die ersten Sommergast-Taschen schon nach einer Saison verblasst waren.

5. Die offene Muschel-Bauweise

Bewusst kein Verschluss. Inspiriert von der offenen Schneckenschale. Der Griff geht schnell — Handy, Lippenstift, Sonnenbrille, Portemonnaie. Kein Kampf mit dem Reißverschluss. Kein Fummeln am Boden einer tiefen Tasche. Du siehst auf einen Blick, was drin ist — praktisch im Café, am Tresen, auf dem Stuhl an der Strandpromenade.

6. Das Greetsieler Werkbuch

Jede Tasche bekommt eine handgestempelte Nummer ins Innenfutter und einen passenden Eintrag in Inses ledergebundenes Werkbuch von 1976. Sie begann bei Nr. 001. Diese letzte Charge ist Nr. 2.401 bis 2.438. Eine Nummer 2.439 wird es nie geben.

Die stille Stunde am Fenster

An dem Morgen, an dem sie Tasche Nr. 2.400 fertigstellte — eine der Taschen, die jetzt noch in der Werkstube stehen — ging Inse mit einer Tasse Tee nach draußen und saß eine Stunde lang am Wasser, ohne ein Wort zu sagen.

Die Wellhornschnecke auf der Fensterbank auf Packpapier
Die neun Zentimeter lange Wellhornschnecke auf der Fensterbank. Gefunden 1961. Auf Packpapier seit 1976. Älter als der Webstuhl.

Ihre Enkelin Lena war da. „Ich hab sie gefragt, wie sie sich fühlt“, sagt Lena. „Sie hat nur auf die Fensterbank gedeutet und gesagt: ‚Die Schnecke ist älter als dieser Webstuhl. Sie ist älter als ich. Sie wird noch da sein, wenn ich längst weg bin.‘ Mehr hat sie nicht dazu gesagt. Dann hat sie ihren Tee ausgetrunken und ist wieder reingegangen.“

Die Schnecke auf der Fensterbank bleibt dort, auch wenn Inse aufhört zu weben. Sie hat es in ihr Testament geschrieben. Wer nach ihr in dem Haus am Sieltief wohnt, bekommt die Schnecke. Es ist das Einzige, was sie darin benannt hat.

Der graue Schleier über jeder Perle

Es gibt ein Wort, das Inse ihre Enkelin bittet, in Interviews nicht zu benutzen. Nicht, weil es ihr peinlich wäre. Sondern weil es sie schwächer klingen lässt, als sie ist. Das Wort ist Makula.

Was es in ihrer Werkstube bedeutet: Inse sieht noch das Sieltief. Sie sieht noch Lenas Gesicht von der anderen Seite des Raums. Sie liest noch die Schlagzeilen am Kiosk. Was sie nicht kann: etwas, das kleiner ist als eine Münze, aus fünfzehn Zentimetern Entfernung scharf sehen. 134 Süßwasserperlen auf einen dünnen Stahldraht fädeln ist genau diese Art Arbeit.

Es traf sie zum ersten Mal an einem Dienstagmorgen im November 2023. Sie fädelte Perlen für Tasche Nr. 2.389. Der Draht verschwamm. Sie blinzelte. Blinzelte noch einmal. Sie versuchte es mit der Lupe, die schon ihre Mutter seit 1971 benutzt hatte. Der Draht blieb verschwommen. Sie legte die Perlen auf die Fensterbank neben die Schnecke und stand auf. Lena erfuhr es erst einen Monat später.

Inse fädelt eine einzelne Perle auf einen haarfeinen Draht
Das Auffädeln der Perlen. 134 Stück, eine nach der anderen, auf einen Draht dünner als ein Haar.

Die Perlen waren der Beitrag ihrer Familie zum Entwurf. Antje fing 1948 mit Glasperlen an. Hilke wechselte 1961 zu Süßwasserperlen. Inse verschickt keine Tasche ohne sie.

„Wenn ich die Perlen nicht drankriege, ist es keine Janssen-Tasche. Dann ist es irgendwas anderes.“

Die letzten 38 Taschen stehen jetzt in ihrer Werkstube. Alle gewebt. Alle fertig. Alle mit Perlen bestrungen. Es sind die letzten 38, die es je geben wird.

Warum der Preis mit Absicht zu niedrig ist

Eine handgewebte Tasche dieser Größe kostet normalerweise zwischen 240 und 350 Euro. Das ist der Preis auf den Kunsthandwerkermärkten auf Norderney und beim Greetsieler Hafenfest. Zu diesen Preisen hat Inse zwei Jahrzehnte lang verkauft.

Diese letzte Charge gibt sie nicht für 280 Euro ab. Sie gibt sie für einen Bruchteil davon. Ihr Haus war 1994 abbezahlt. Ihre Rente deckt ihre Kosten. Lena macht die Internetseite umsonst. Das Geld ist nicht der Punkt.

„Ich will sie draußen in der Welt haben“, sagt Inse. „Über der Schulter auf dem Wochenmarkt in Norden. Bei einem Abendessen am Deich, wo jemand Wein auf den Träger gekippt hat. Bei einer Hochzeit auf Juist, wo die Mutter der Braut sie in den Sand stellt, weil sie endlich die Schuhe ausgezogen hat. Nicht in Vitrinen. Nicht in Sammlerschränken. Meine Großmutter hat 1933 Körbe für fünfzig Pfennig an Sommergäste verkauft. Ich webe die hier nicht, damit sie im Regal stehen.“

Der niedrige Preis ist ein Filter. Er soll die Taschen in die Hände von Frauen bringen, die sie wirklich tragen. Nicht in die von Leuten, die teure Dinge kaufen, nur um sie auszustellen. Wenn du eine von Inses letzten 38 Taschen durch einen Küstensommer trägst, und sie mit einem Weinfleck am Träger und einer Geschichte nach Hause kommt, hast du genau das getan, was sie wollte.

Eine Frau trägt die Muschel-Tasche durch eine Backstein-Gasse
Draußen in der Welt, wo Inse sie haben will. Getragen am geflochtenen Henkel, der Perlenträger hängt locker.

Solange die letzten 38 noch in der Werkstube stehen

Zu den letzten 38

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Was drei Frauen nach einem Sommer mit der Tasche sagten

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„Ich hatte Sommertaschen von jeder großen Marke. Keine fühlt sich an wie eine von Inse. Man spürt die Baumwolle, wenn man sie hochnimmt — nichts Labbriges, sondern fest. Der Perlenträger ist das schönste Sommer-Accessoire, das ich je besessen habe, und zu wissen, dass Inse ihn von Hand gemacht hat, macht ihn zu einem Kunstwerk. Diese hier bleibt in der Familie.“

— Bettina Vosskamp, Oldenburg

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„Ich hab sie meiner Mutter zum 70. Geburtstag geschenkt. Sie ist an der ostfriesischen Küste aufgewachsen, und ihre Mutter kannte die Familie Janssen flüchtig. Als ich ihr die Geschichte erzählte, hat sie geweint. Sie sagte, Inses Mutter habe ihre Taschen auf demselben Hafenfest verkauft, auf das meine Großmutter in den 60ern ging. Das ist nicht nur eine Tasche für unsere Familie. Es ist eine Verbindung.“

— Gudrun Albers, Aurich

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„Ich hab sie den ganzen August auf Norderney getragen — Brunch im Ort, Abendessen am Strand, eine Hochzeit im Kurhaus. Sie fasste alles, was ich brauchte, und passte zu jedem Outfit, von Leinen bis Seide. Der Perlenträger bekommt jedes Mal ein Kompliment, wenn ich sie auf einen Stuhl stelle. Das Doppelte wert.“

— Cornelia Reimann, Münster

Drei Fragen, die Lena am häufigsten bekommt

Wo kann ich eine Tasche von Inse Janssen kaufen?

Nur über diese Seite. Lena wickelt alle Bestellungen direkt von ihrer Wohnung in Oldenburg ab. Die Taschen gibt es nicht bei Amazon, eBay, Temu oder auf irgendeinem anderen Marktplatz. Alles, was dort als ‚ostfriesisch handgewebt‘ angeboten wird, ist eine Fälschung.

Wie viele Taschen sind noch da?

Zum Zeitpunkt dieses Artikels stehen noch 38 Taschen in der Werkstube. Jede ist von Hand nummeriert, Nr. 2.401 bis 2.438. Wenn sie verschickt sind, sind sie verschickt. Eine Nr. 2.439 wird es nicht geben. Sobald die letzte das Haus verlässt, schließt die Werkstatt für immer.

Kann ich sie zurückgeben, wenn sie nicht passt?

Ja. Lena nimmt Rückgaben innerhalb von 30 Tagen nach Lieferung zurück, ohne Nachfragen. Eine E-Mail an info@herzmarkt24.de genügt — sie schickt ein vorfrankiertes Etikett und erstattet den vollen Kaufpreis, sobald die Tasche wieder in der Werkstube ist.

Die Muschel-Tasche auf einem Stuhl am Hafen-Café
Eine Janssen-Tasche an einem Tisch am Hafen. Genau dort, wo Inse sie haben will.

Wenn die Werkstube schließt, schließt sie

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Limitiert auf 38 Taschen — die letzte Charge

Inses Großmutter Antje eröffnete diese Werkstatt 1932. Inse wird die sein, die sie schließt. Die Schnecke auf der Fensterbank bleibt. Der Webstuhl wird still. Die letzten 38 Taschen sind die letzten 38 Taschen.

Noch ein Blick darauf, was Besitzerinnen sagen

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„Ich hatte Sommertaschen von jeder großen Marke. Keine fühlt sich an wie eine von Inse. Man spürt die Baumwolle, wenn man sie hochnimmt — nichts Labbriges, sondern fest. Der Perlenträger ist das schönste Sommer-Accessoire, das ich je besessen habe, und zu wissen, dass Inse ihn von Hand gemacht hat, macht ihn zu einem Kunstwerk. Diese hier bleibt in der Familie.“

— Bettina Vosskamp, Oldenburg

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„Ich hab sie meiner Mutter zum 70. Geburtstag geschenkt. Sie ist an der ostfriesischen Küste aufgewachsen, und ihre Mutter kannte die Familie Janssen flüchtig. Als ich ihr die Geschichte erzählte, hat sie geweint. Sie sagte, Inses Mutter habe ihre Taschen auf demselben Hafenfest verkauft, auf das meine Großmutter in den 60ern ging. Das ist nicht nur eine Tasche für unsere Familie. Es ist eine Verbindung.“

— Gudrun Albers, Aurich

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„Ich hab sie den ganzen August auf Norderney getragen — Brunch im Ort, Abendessen am Strand, eine Hochzeit im Kurhaus. Sie fasste alles, was ich brauchte, und passte zu jedem Outfit, von Leinen bis Seide. Der Perlenträger bekommt jedes Mal ein Kompliment, wenn ich sie auf einen Stuhl stelle. Das Doppelte wert.“

— Cornelia Reimann, Münster

Eine Hand greift in die offene Oberseite der Tasche
Kein Reißverschluss. Kein Fummeln. Die offene Muschel-Oberseite — gebaut zum Hineingreifen, nicht zum Aufschließen.

Hinweis: Dieser Artikel ist ein gesponserter redaktioneller Beitrag und enthält Werbung. Das vorgestellte Produkt wurde sorgfältig ausgewählt. Preise können je nach Verfügbarkeit variieren. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten; einige Details wurden aus redaktionellen Gründen verdichtet.