Die letzten Leuchtturm Vogelhäuser

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„Über 300 Stk. habe ich gebaut. Diese 12 sind die Letzten.“ Warum eine 74-jährige Kunsthandwerkerin aus Büsum ihre letzten 12 Leuchtturm-Vogelhäuser bewusst günstig abgibt, bevor sie die Werkstatt am Deich für immer abschließt.

Einer von Elise Hartmanns Leuchttürmen — dort, wo er hingehört: draußen, im Wind, mit einem gefiederten Untermieter.

Jedes Frühjahr suchen Meisen, Rotkehlchen und Sperlinge in deutschen Gärten einen Platz für ihre Jungen — und finden immer öfter nichts. Die alten Bäume sind gefällt, die Hecken zurückgeschnitten, die Mauerritzen verputzt. Und das billige Vogelhaus aus dem Baumarkt ist nach dem zweiten Winter ausgeblichen, spröde und rissig.

Ein Nistplatz muss drei Dinge können: trocken bleiben, Wärme halten und einen Sturm überstehen. Genau daran scheitern die dünnen Kunststoffmodelle von der Stange — die Farbe kreidet in der Sonne aus, das Material wird im Frost brüchig, und im Inneren steht nach dem ersten Landregen das Wasser.

Ein Handwerk, das mit dem Meer angefangen hat

An der Nordseeküste hat man immer schon mit dem gearbeitet, was das Wasser anspült. Treibholz, alte Bojen, Reste von Fischernetzen. Was heute Deko heißt, war früher schlicht das, was übrig blieb.

In einem kleinen reetgedeckten Fischerhaus in Büsum hat eine Frau daraus vor 28 Jahren etwas Eigenes gemacht.

Die Frau, die das Meer bemalt

Elise Hartmann ist 74. Angefangen hat sie 1998, nach dem Tod ihres Mannes — er war Nordseefischer. Sie begann, Treibholz, alte Bojen und Netzreste zu bemalen, einfach um, wie sie sagt, „das Meer nah bei sich zu behalten“. An ihrer Gartenlaube hing irgendwann der erste Leuchtturm. Eine Nachbarin sah ihn, fragte, ob sie auch einen haben könne. Dann noch eine. So ist das Ganze entstanden — ohne Plan, ohne Geschäftsidee.

Ihre Werkstatt ist ein salzverwittertes Holzhaus direkt am Deich, mit Blick aufs Wattenmeer. Sie sitzt an einem alten Schiffstisch, auf dem Farbtöpfe stehen, Rollen aus Naturtau liegen und winzige hölzerne Steuerräder in einer Schale warten. Die Fenster stehen fast immer offen — sie will die Möwen hören und das Rauschen der Nordsee dahinter.

Die Werkstatt am Deich. Die Fenster stehen offen, damit sie die Möwen hört.

Jedes Stück wird von ihr persönlich von Hand bemalt, das Seil selbst gewickelt, das Steuerrad einzeln angesetzt — nichts davon kommt fertig aus einer Form. Zum Schluss versiegelt sie den Turm mit einer wetterfesten Marine-Lackierung, wie man sie auf Booten benutzt.

„Jedes Mal, wenn ich das Seil um die Mitte wickle, höre ich noch immer die Stimme meines Mannes: ‚Es muss aussehen, als könnte es jedem Sturm standhalten.‘ Deshalb arbeite ich niemals hastig.“

Warum die Vögel ausgerechnet diese Türme annehmen

Fragt man Elise, warum ein Meisenpaar den einen Nistplatz wählt und den anderen links liegen lässt, spricht sie nicht davon, wie das Haus aussieht. Sie spricht davon, wie es gebaut ist. Nach 28 Jahren an der Küste weiß sie, was eine Brut durch ein deutsches Frühjahr bringt.

Was einen Hartmann-Leuchtturm ausmacht

  • Von Hand bemalt, nicht bedruckt. Jeder Turm wird von Elise persönlich mit lichtbeständigen Outdoor-Acrylfarben bemalt. Deshalb gleicht keiner dem anderen zu hundert Prozent — kleine Abweichungen sind das Erkennungszeichen, nicht der Fehler.
  • Das echte Steuerrad am Einflug. Der runde Eingang ist mit einem hölzernen Steuerrad gerahmt, das einzeln von Hand angesetzt wird — kein mitgegossenes Relief, wie es Massenware hat.
  • Der handgewickelte Rettungsring. Das dicke Naturseil um die Mitte wickelt sie selbst. Es ist der Teil, bei dem sie am langsamsten arbeitet.
  • Der Ablassstopfen aus Gummi. An der Unterseite sitzt ein herausnehmbarer Stopfen. Nach der Brutsaison lässt sich der Turm damit in Minuten reinigen — was die Vögel im nächsten Jahr zurückbringt.
  • Gebaut für Sonne, Regen und Frost. Der robuste, wetterbeständige Kunstharzkörper mit Marine-Lackierung ist auf viele Jahre im Freien ausgelegt — und steckt deutlich mehr weg als günstige Kunststoffmodelle von der Stange.
  • Das richtige Maß für kleine Singvögel. 21,6 cm hoch, rund 12,7 cm Durchmesser — die Größe, in der sich Meisen und andere kleine Gartenvögel zu Hause fühlen.

Das Seil wickelt sie selbst — der Teil, bei dem sie am langsamsten arbeitet.

Und dann kam der Schlaganfall

Im vergangenen Winter hatte Elise einen leichten Schlaganfall. Es ging glimpflich aus. Aber die langen Stunden an der Werkbank, im Stehen, mit dem feinen Pinsel — die gehen nicht mehr.

In wenigen Monaten zieht sie in eine kleinere Wohnung in der Nähe ihrer Tochter. Die Werkstatt am Deich wird dann abgeschlossen.

Im Regal stehen noch 12 fertige Leuchtturm-Vogelhäuser in Blau und Weiß. Es ist die letzte Charge, die sie fertigstellen konnte, bevor ihre Gesundheit die Entscheidung für sie getroffen hat. Sind diese 12 weg, kommen keine mehr nach.

„12 stehen noch im Regal. Danach schließt die Werkstatt.“

Die letzte Charge. Früher füllte sich das Regal mehrmals im Jahr.

Warum sie ihre letzten Stücke bewusst günstig abgibt

Elise verkauft nicht über Amazon und nicht über die großen Online-Marktplätze. Sie hat das immer abgelehnt, und daran ändert sie auch jetzt nichts. Vergleichbare handgefertigte Stücke kosten deutlich mehr als das, was sie verlangt — und sie weiß das.

Ihr geht es um etwas anderes. Sie will, dass diese letzten 12 in echte Gärten kommen. An Rosenbögen, an Rankgitter, auf Balkone. Nicht in ein Lager und nicht auf ein Sammlerregal in der warmen Stube, wo nie ein Vogel einzieht.

„Mir ist es lieber, ich verkaufe sie zu einem Preis, den sich Menschen leisten können, damit die Vögel ein Zuhause bekommen, als ein Vermögen daran zu verdienen“, sagt sie. „Das sind meine letzten. Lasst sie hinausfliegen.“

Genau darum geht es ihr: ein Vogel am Einflug, wenn der Frühling kommt.

Solange die letzten 12 noch da sind:

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Das sagen Gartenfreunde

Menschen, die einen von Elises Leuchttürmen nach Hause geholt haben

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„Wir haben das Vogelhaus im vergangenen April an unserem Rosenbogen aufgehängt. Schon nach zwei Wochen ist ein Meisenpaar eingezogen! Die Farben sehen selbst nach einem ganzen Jahr mit Sonne und Regen noch aus wie neu. Elises Arbeit ist einfach zauberhaft.“

Martina K., Lübeck

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„Ich habe eines zum 80. Geburtstag meiner Mutter gekauft. Als sie es sah, musste sie weinen. Sie meinte, es erinnere sie sofort an die Leuchttürme an der Nordsee, die sie als Kind so geliebt hat. Ich habe direkt ein zweites für mich selbst bestellt.“

David R., Cuxhaven

Gut zu wissen

Die Fragen, die man stellt, bevor die letzten weg sind

Wo kann ich einen kaufen?

Nur hier, auf dieser Seite. Elise verkauft ihre Leuchttürme bewusst nicht über Amazon oder die großen Online-Marktplätze — nur hier stehen die letzten 12.

Wie lange sind sie noch erhältlich?

Nur solange der Vorrat reicht. Aktuell stehen noch 12 fertige Stücke im Regal, und es kommt keine neue Charge mehr. Ist die Zahl bei null, ist Schluss.

Ist das ein echtes Vogelhaus oder nur Deko?

Beides — aber zuerst ein echtes Vogelhaus. Der Turm ist voll funktionsfähig, mit 21,6 cm Höhe und rund 12,7 cm Durchmesser auf kleine Singvögel ausgelegt, und hat an der Unterseite einen Gummi-Ablassstopfen, damit Sie ihn nach der Brutsaison in Minuten reinigen können.

Hält das draußen wirklich?

Dafür ist er gebaut. Der wetterbeständige Kunstharzkörper, die lichtbeständigen Outdoor-Acrylfarben und die Marine-Lackierung sind auf viele Jahre im Freien ausgelegt — Sonne, Regen und Frost steckt er deutlich besser weg als günstige Kunststoffmodelle von der Stange.

12 Stück, dann ist Schluss. Wenn einer in Ihren Garten gehört, ist jetzt der Moment.

Verfügbarkeit prüfen Limitierte Stückzahl — von Hand bemalt, jedes Stück ein Unikat
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„Endlich ein Vogelhaus, das nicht nur wunderschön aussieht, sondern auch wirklich praktisch ist. Der Reinigungsstopfen ist genial. Die Vögel lieben es – und unsere Nachbarn sind jedes Mal begeistert, wenn sie in den Garten kommen.“

Susanne T., Rostock

Dorthin, wo Elise sie sich wünscht — nach draußen, in einen echten Garten.

Hinweis: Dieser Artikel ist ein gesponserter Beitrag und enthält Werbung. Die vorgestellten Produkte wurden sorgfältig ausgewählt. Preise können variieren. Da jedes Stück von Hand bemalt und mit Seil umwickelt wird, sind kleine Abweichungen in Farbe, Pinselführung und Seilwicklung Teil dessen, was jeden Leuchtturm einzigartig macht.